Daži hipotētiski baltismi vietu nosaukumos rietumos no Vislas
Straipsniai
Valija Dambe
Latvijas Zinātņu akadēmijas Valodas un literatūras institūts
Publikuota 1988-09-30
https://doi.org/10.15388/baltistica.24.1.149
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Esminiai žodžiai

onomastika
į vakarus nuo Vyslos
baltizmai

Kaip cituoti

Dambe, V. (1988) „Daži hipotētiski baltismi vietu nosaukumos rietumos no Vislas“, Baltistica, 24(1), p. 76–79. doi:10.15388/baltistica.24.1.149.

Anotacija

EINIGE HYPOTHETISCHE BALTISMEN IM NAMENGUTE WESTLICH VON WISLA (WEICHSEL)

Die Anregung ältere Baltismen des 1. Jh. v. u. Z. im „Atlas antiquus" von H. Kiepert zu su­chen, gaben die Thesen von W. P. Schmid für die Internationale Konferenz der Baltisten „Beiträge zur Bestimmung der West Grenze der baltischen Sprachen" (Thesen S. 103) in Vilnius 1985. Es wurde klar, daß einige hypothetische Baltismen sogar westlich von der Elbe (besonders im Südteil) auf findig sind. Im Artikel werden die Ethnonyme (Volksnamen) Silingae und Boji, Toponym (Ortsname) Bojohaemum, Oronyme (Bergnamen) Sudeti und Semana, Hydronym (Gewässername) Sala analysiert. Diese Namen sind indogermanisch. Da aber ihnen ähnliche, insbesonders semantisch nahe Namen gerade in den baltischen Sprachen vorhanden sind, scheint man, daß man sie hypo­thetisch als baltische anerkennen kann. Problematisch sind, z. B. die Hydronymen Vistula (Wisla, Weichsel) und Visurgis (Weser), die auch zu slawischen u. a. Sprachen Beziehung haben können.

Natürlich, einzelne geographische Namen allein sind nicht sichere Zeugen der Spuren irgendei­nes Volks oder einer Sprache, aber sie können für zukünftige Forschungen in älteren Quellen, spä­teren Karten und Urkunden nützlich sein.

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