Lie. lytìs
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Vincas Urbutis
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Publikuota 2026-01-28
https://doi.org/10.15388/baltistica.2.1.10
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Urbutis, V. (2026) „Lie. lytìs“, Baltistica, 2(1), p. 91–93. doi:10.15388/baltistica.2.1.10.

Anotacija

Lit. lytìs

Zusammenfassung

Lit. lytìs, lett. līts (līte) „Eisscholle“ und lit. lytìs „Aussehen, Gestalt, Form; Geschlecht“ sind zwei selbständige von Verben abgeleitete Substantive mit dem gleichen Suffix -tis (Gen. Sg. -ties), vgl. lit. líeti „(aus-, ver-) gießen; (refl.) sich ergießen, fließen, strömen“, liẽti „schmelzen, (zu einer Form) gießen, gestalten“, lett. liêt „gießen“, lit. lýti „regnen“, lett. lît „sich ergießen, strömen; reg­nen“ (weiterhin vgl. aslaw. liti „gießen“, usw.). Die etymologische Bedeutung der ersten Ableitung ist „etwas, das infolge des Schmelzprozesses entstanden ist, sich abgetrennt hat“ (oder vielleicht „ein im Strom schwimmendes, im Wasser treibendes Eisstück“), die der zweiten „ein Gußstück, eine durch Gießen entstandene Form“ (oder „eine Gußform“).

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