Литовские заимствования в письменных памятниках Волыни и Среднего Поднепровья
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Анатолий Павлович Непокупный
Institute of Linguistics named after A. A. Potebnya
Publikuota 2026-01-28
https://doi.org/10.15388/baltistica.0.1.690
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Павлович Непокупный, А. (vert.) (2026) „Литовские заимствования в письменных памятниках Волыни и Среднего Поднепровья“, Baltistica, 8(-), p. 101–114. doi:10.15388/baltistica.0.1.690.

Santrauka

LITAUISCHE WÖRTER IN ÄLTEREN UKRAINISCHEN SCHRIFTLICHEN QUELLEN (WOLYNIEN UND MITTELE DNEPR BECKEN)

Zusammenfassung

Der Einfluß des Litauischen auf die in den Grenzen des Groß — fürstentums Litauens lie­genden slawischen Sprachen war nicht gering, und sowohl für an den litauischen Sprachraum gren­zende belorussische Sprache als auch für das Ukrainische sind die Lehnwörter aus dem Litauischen von Bedeutung.

Zeitlicher Beginn einer Gruppe von Entlehnungen (копище, рячвы) sind die 14.– 15. Jahr­hunderte. Sehr wahrscheinlich ist копище aus kapaî „Friedhof“, das im Litauischen vorliegt. Es besteht kaum Zweifel, daß die wolynischen Vorkommen von рячвы (paячвы) aus lit. (west-aukscht.) rẽtis, gen. rẽčio „ungepflügtes, vernachlässigtes Ackerstück stammen.

Im 16. –18.Jh. gelangten litauische Wörter in die ukrainische Schriftsprache sind: bakszta, 6epлo, дырсовный, dziakielny, янтарь, клуня, ковш(ик), кумпи (кунпи), примнырыкуньясвиренсклютстырта/скурд шулавятержлукто u. a. Meistens diese Wörter sind aus dem Sammlungen von K. Jablonskis (Lietuviški žodžiai senosios Lietuvos raštinių kalboje, Kaunas, 1941) bekannten.

Die Anzahl litauischer Wörter über das Ukrainische in die Polnische, Ungarische, Moldauische und Rumänische gelangte.

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