Macht in der Mitte. Über die Aufgaben Deutschlands in Europa
Straipsniai
Herfried Münkler
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Publikuota 2026-05-14
https://doi.org/10.15388/NoT.2026.3
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Esminiai žodžiai

Gemeinsame) Außen- und Sicherheitspolitik
Deutsche Einheit
Europäische Integration
Migration
politische Spaltungen
Regionalmacht Europa
Zentrifugalkräfte

Anotacija

Die Europäische Union ist spätestens seit den zwei Runden der Osterweiterung überdehnt. Überdehnung ist in zweifacher Hinsicht zu verstehen: entweder der in einem politischen Verband integrierte Raum ist zu groß oder die Zentrale, die den Raum organisiert, ist zu schwach. Die Folge dessen sind starke zentrifugale Kräfte, was eine Macht des Zentripetalen erforderlich macht. Nach Lage der Dinge kann in der EU nur Deutschland die Rolle als „Macht in der Mitte“ übernehmen, sowohl von seiner geografischen Lage her, von seiner wirtschaftlichen Potenz als bei weitem größte Volkswirtschaft in der EU und dementsprechend als größter Beitragszahler sowie schließlich auch als das bevölkerungsreichste Land der Union. Aber die Bundesregierung ist, um die mit der Zentripetalitätsfunktion verbundenen Aufgaben wahrnehmen zu können, auf Kooperation angewiesen, und dazu bietet sich das Weimarer Dreieck, bestehend aus Frankreich, Deutschland und Polen an, gegebenenfalls noch Italien als Vertreter der Südstaaten in der EU. Die jüngste Bedrohung der EU durch das Russland Putins und deren Erpressung durch US-Präsident Trump machen eine energische Führung Europas zwingend.

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