Varianten des Kapitalismus im Baltikum: Eine Betrachtung aus der Perspektive des kommerziellen Bankwesens
Straipsniai
Tomoyuki Hashimoto
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Publikuota 2026-05-14
https://doi.org/10.15388/NoT.2026.6
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Esminiai žodžiai

Baltisches Modell
Geschäftsbanken
Wirtschaftstransition
Finanzialisierung
Marktliberalisierung

Anotacija

Anlässlich der inzwischen mehr als dreißig Jahre dauernden Transformation konzentriert sich dieses knappe konzeptuelle Werk auf den theoretischen Rahmen des ‚Variety of Capitalism‘ (VoC). Insbesondere berücksichtigt es den singulären Status der Baltischen Staaten innerhalb des VoC-Rahmens und hebt die Schwächen des Ansatzes bei der Anwendung auf kleine und mittelgroße Übergangsvolkswirtschaften hervor. In Abwesenheit starker Investmentbanken wurde die postsowjetische Transformation weitgehend durch Reformen im Bereich der Geschäftsbanken realisiert, was die Vergleichbarkeit zwischen den Baltischen Staaten und den USA oder Deutschland (also der ursprünglichen VoC-Typologie) einschränkt. Daher könnte die Entwicklung von Finanzzentren (einschließlich der Entwicklung des Arbeitsmarktes für Finanz- und Dienstleistungssektoren in den Hauptstädten) ein Schlüssel sein, um die tatsächlichen ‚Varietäten des Kapitalismus‘ in den Übergangs-Volkswirtschaften zu verstehen. In diesem Zusammenhang wird auf Finanzialisierung in Bezug auf Bruttowertschöpfung und Beschäftigung, ausländische Investitionen im Bankensektor und Mechanismen der Unternehmensführung als Anregungen für zukünftige empirische Studien verwiesen.

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