Zentraleuropäische Transformation wird hier anhand von alltäglichen Szenen des Grenzverkehrs im Mukkerman-Kapitel aus Ádám Bodors Roman Schutzgebiet Sinistra (1992) veranschaulicht. Der erzählte Transitraum steht sinnbildlich für einen potentiell bevorstehenden gesellschaftlichen Transformationsprozess. Verschiedene Motive lassen beide Seiten bzw. Akteure der Transformation (resp. den Widerstand gegen sie) und ihrer Narrative in einem ironischen Licht erscheinen. Die Analyse erfolgt mit besonderer Berücksichtigung der sprachlichen Perforation und Subversion souveräner Praktiken des Grenzregimes in einer fiktiven Zone im rumänisch-ungarisch-ukrainischen Grenzland in den 1980er Jahren

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