Der Aufsatz rekonstruiert am aktuellen literarischen Wendediskurs drei Modelle des Lachens; nämlich (1) Freiheit und Aufarbeitung, (3) Osttrotz und Selbstbewusstsein (hinter der sich zwei Varianten der Ostalgie verbergen) und (6) die Chiffre Freiheitslehrer/in für die glückliche Zeit um 2014 sowie, dazwischen tretend, vier Modelle des Weinens, also (2) Opferdiskurs und Stasischuld, (4) Verlusterfahrungen als dritte Variante der Ostalgie, (5) die neue Ernsthaftigkeit um 2005 und (7) die Retraumatisierungen rund um Stichworte wie Treuhand und Empowerment. Damit scheint aber keineswegs das „Ende der Geschichte“ absehbar. Vielmehr will der Beitrag ein Grundmuster aufzeigen, dessen fortlaufende Verwendung zumindest nicht unwahrscheinlich ist.

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