Kollokationen in Leserbriefen der Wochenzeitschrift Die Zeit
Straipsniai
Mariann Skog-Södersved
University of Vaasa/JYU
Anita Malmqvist
Umeå University, Sweden
Publikuota 2020-12-28
https://doi.org/10.15388/Kalbotyra.2020.9
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Reikšminiai žodžiai

Phraseologie
Leserbrief
Basis
Kollokator
Inhalt
Wertung

Kaip cituoti

Skog-Södersved M. ir Malmqvist A. (2020) „Kollokationen in Leserbriefen der Wochenzeitschrift Die Zeit“, Kalbotyra, 730, p. 176-187. doi: 10.15388/Kalbotyra.2020.9.

Santrauka

 Im Rahmen der Phraseologieforschung haben Kollokationen traditionell nur wenig Beachtung gefunden. Im Gegensatz zu Idiomen sind sie in der Regel semantisch transparent und bereiten daher Fremdsprachenlernern selten rezeptive Schwierigkeiten. Bei der Textproduktion muss jedoch die Problematik der Kollokationen beachtet werden. Aus diesem Grund halten wir Kollokationen für einen wichtigen Bereich der Phraseologie.
Im vorliegenden Beitrag wird die Aufmerksamkeit auf die syntaktische Struktur, den Gebrauch und die Funktion von Kollokationen in 243 Leserbriefen der Zeitschrift Die Zeit gerichtet. Nach Heranziehung zweier Kollokationswörterbücher sowie einiger anderer Quellen konnten 278 Kollokationen identifiziert und ihre jeweiligen Basen und Kollokatoren bestimmt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass Substantive die Mehrheit der Basen (97 %) ausmachen, während Adjektive und Verben bei den Kollokatoren dominieren (96 %). Dies widerspricht der Distribution der Wortarten in einem der zwei deutschen Kollokationswörterbücher. Die nähere Analyse des empirischen Materials deutet darauf hin, dass die Basen den Inhalt widerspiegeln, während die Kollokatoren eher die Einstellungen und Wertungen der Schreiber zum Ausdruck bringen.

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