Baimės topografija ankstyvuosiuose Hertos Müller romanuose Lapė jau tada buvo medžiotoja ir Širdies žvėris
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Rūta Eidukevičienė
Publikuota 2010-01-01
https://doi.org/10.15388/Litera.2010.4.7697
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Eidukevičienė R. (2010) „Baimės topografija ankstyvuosiuose Hertos Müller romanuose Lapė jau tada buvo medžiotoja ir Širdies žvėris“, Literatūra, 52(4), p. 46-60. doi: 10.15388/Litera.2010.4.7697.

Santrauka

Am Beispiel der frühen Romane Der Fuchs war damals schon der Jäger (1992) und Herztier (1994) von Herta Müller wird im vorliegenden Beitrag un­tersucht, auf welche Weise es der Autorin gelingt, natürliche und urbanistische Landschaften Rumä­niens in Topographien der Angst zu verwandeln. In einem kurzen Kapitel werden zunächst biogra­phische Hintergrundsinformationen vermittelt wie auch grundlegende Informationen zu Hauptthemen im Gesamtwerk Müllers gegeben. Darauf aufbauend wird das Zusammenwirken von deformierten Land­schaften als Bildern der Außenwelt und deformierten inneren Zuständen der diese Landschaften wahrneh­menden, in ihnen pausenlos herumirrenden Subjekte analysiert. Die durch politische Diktatur geprägten und von der Autorin präzis fixierten Topographien der Angst zeichnen sich durch ein kompliziertes Verhältnis von Zentrum und Peripherie, durch la­byrinthartige urbane Räume und ein Fehlen an kla­ren Orientierungsstützen aus. Dabei ist sowohl die Zerstörung des Raumes durch zahlreiche künstliche Sperren als auch das Zusammenfließen von einzel­nen Landschaftselementen zu einem großen homo­genen Angstsystem zu beobachten. In diesem Kon­text entwickelt sich eine spezifische topographische Identität, die besonders deutlich bei der Darstellung der Donau als Grenzregion zum Ausdruck kommt. Die Konfrontation von großen topographischen Räu­men aus der olympischen Perspektive des Diktators und von begrenzten sowie leicht überschaubaren Räumen aus der Perspektive der Verfolgten schlägt sich in der Topographie der Texte nieder, wobei die weitgehend fragmentartige Raumorganisation als ein wichtiges, wenn nicht gar grundlegendes Prinzip von Müllers Texten gelten kann.
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