Elfriede’os Jelinek kūrybos recepcija
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Rūta Eidukevičienė
Publikuota 2015-01-01
https://doi.org/10.15388/Litera.2005.4.8096
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Eidukevičienė R. (2015) „Elfriede’os Jelinek kūrybos recepcija“, Literatūra, 47(4), p. 48-60. doi: 10.15388/Litera.2005.4.8096.

Santrauka

In dem Beitrag wird das literarische Werk der österreichischen Autorin und Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek, als dessen zentrale Motive die Ausbeutung der Frau, Sexualität und Gewalt in der Konsumgesellschaft gelten, sowie seine Rezeption präsentiert. Die Texte Jelineks, so z.B. ihre RomaneDie Liebhaberinnen, Die Klavierspielerin oder Lust, haben kontroverse und polemische Diskussionen unter Lesern, Literaturkritikern und –wissenschaftlern ausgelöst. Hoch umstritten ist die Autorin vor allem deswegen, weil sie in ihren Texten immer neu Gesellschaft und Mentalität Österreichs kritisch befragt. Seit den siebziger Jahren wird Elfriede Jelinek in Österreich als „Nestbeschmutzerin“ diffamiert, als „Kommunistin“ geschmäht, als „Pornographin“ denunziert. Politische und mediale Hetze, Skandalisierung und Personalisierung, an der sich auch das breite Lesepublikum lustvoll beteiligt, bestimmen den Umgang mit der Autorin. Ratlosigkeit, Ignoranz bis hin zu Abscheu prägen deutschsprachige Feuilletonkritik. In den wissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit ihrem Werk wird auch auf solche wichtige Aspekte ihres Werkes wie Mythendestruktion, politisches Engagement oder Virtuosität der Sprache hingewiesen.
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