DIE MUNDART-DIFFERENZIERUNG IM NORDÖSTLICHEN „VILNAER“ MUNDARTEN
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Vytautas Kardelis
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Published 2026-01-28
https://doi.org/10.15388/Baltistica.39.2.964
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Keywords

dialektologija
vilniškiai

How to Cite

Kardelis, V. (tran.) (2026) “DIE MUNDART-DIFFERENZIERUNG IM NORDÖSTLICHEN „VILNAER“ MUNDARTEN”, Baltistica, 39(2), pp. 247–258. doi:10.15388/Baltistica.39.2.964.

Abstract

Gegenstand des vorliegenden Aufsatzes ist die Mundart-Differenzierung im nordöstlichen Teil des ostaukštaitischen Dialektgebiets (‘vilniškių tarmės’). Dabei wird versucht, mit der inzwischen etablier­ten Ansicht zu diskutieren, wonach dieses Dialektgebiet sehr zersplittert sei und sich durch eine große Zahl an Mundarten auszeichne. Auf der Grundlage der Vokaldistribution, ihrer Übereinstimmungen und Unterschiede soll hier die These begründet werden, daß die bereits erfolgten wie auch die zur Zeit statt­findenden strukturellen Veränderungen dieses Gebiet offensichtlich eher einen als teilen. Der wichtigste Schluß besteht darin, dass wir es eher nicht mit einer Divergenz oder Konvergenz (Teilung oder An­näherung) zu tun haben. Vielmehr deutet der synchrone Variationsreichtum des Vokalismus – vor allem die fakultativen Varianten der Vokale niedriger und mittlerer Hebung – in diesem Dialektgebiet, welcher auch in der Rede ein und derselben Informanten zutage tritt, dass diese Variation mehr oder minder gleichmäßig über das gesamte Territorium verbreitet ist. Dies spiegelt unmittelbar die heutige, lebendige synchrone Schichtung der Veränderungen wider.

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